Viele Spieler stellen sich vor dem nächsten Casinobesuch wichtige Fragen zum Regelwerk. Oft diskutieren Experten im Internet über die Kartenzählen Illegalität und welche Konsequenzen drohen. Dabei muss man zwischen den Gesetzen des Staates und den Hausregeln des Betreibers streng unterscheiden.
Rechtliche Situation an den Tischen
In den meisten Ländern wandern Spieler nicht direkt ins Gefängnis, wenn sie im Kopf Buch über die ausgespielten Karten führen. Rein strafrechtlich gesehen handelt es sich meist nicht um Betrug, da lediglich das eigene Gehirn genutzt wird, um Wahrscheinlichkeiten zu berechnen. Gerichte haben in der Vergangenheit oft bestätigt, dass das reine Merken von Karten keine Straftat darstellt.
Allerdings besitzen Spielbanken das uneingeschränkte Hausrecht. Sie dürfen Gäste jederzeit ohne Angabe von Gründen des Hauses verweisen oder mit einem dauerhaften Spielverbot belegen. Wenn Casinos den Verdacht schöpfen, dass jemand systematisch einen mathematischen Vorteil nutzt, reagieren sie schnell und konsequent. Das schützt die Gewinnmarge des Hauses vor profitorientierten Profispielern.
